Ab 1. September 2025
- Begleitdokumente werden nicht mehr fiskalisiert.
- Rechnungen, die per Scheck bezahlt werden, werden nicht mehr fiskalisiert.
- Es werden neue Signaturmethoden akzeptiert (OIB des Inhabers).
Ab 1. Januar 2026
- R1-Rechnungen mit Transaktionszahlung (Überweisung): ab 1.1.2026 ausschließlich F2 (eRechnung), über einen Informationsvermittler (z.B. ePoslovanje.hr).
- B2B-Rechnungen mit Bar-/Kartenzahlung: OIB des Empfängers auf der Rechnung (F1 mit Erweiterung).
- B2C (Endkunden): alles bleibt wie bisher – keine Änderung des Formats/Prozesses erforderlich.
- Änderungen von Rechnungsdaten (z.B. Zahlungsmethode, OIB) sind durch ein spezielles Verfahren möglich.
- Arbeitszeiten und Arbeitstage können über eine sichere Verbindung gesendet werden.
Ab 1.1.2026 – alle R1-Rechnungen mit Transaktionszahlung (Überweisung) müssen über F2/eRechnung laufen; Bar/Karte bei B2B mit OIB des Empfängers auf der Rechnung (F1). B2C ohne Änderungen!
Was muss ich tun?
Vor dem 1.9.2025
- Hören Sie auf, Begleitdokumente und damit verbundene Rechnungen zu fiskalisieren.
- Verwenden Sie keinen Scheck als Zahlungsmethode für fiskalisierte Rechnungen.
Vor dem 1.1.2026
- Für R1-Transaktionsrechnungen: Stellen Sie sicher, dass Sie einen vereinbarten Zugang bei einem Informationsvermittler haben (eRechnung F2).
- Für B2B Bar/Karte: OIB des Empfängers ist Pflicht.
- Informieren Sie Ihr Team über die Möglichkeit der Rechnungsdatenänderung durch ein spezielles Verfahren.
- Bereiten Sie bei Bedarf die Übermittlung der Arbeitszeiten vor (falls verwendet).
Schnelltabelle: F1 / F2 in der Praxis
| Rechnungstyp | Zahlung | Ab 1.1.2026 | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| R1 (juristische Personen) | Transaktion | F2 (eRechnung) | Über Vermittler (ePoslovanje, Fina, ...) |
| R1 (juristische Personen) | Bar/Karte | F1 (mit OIB des Empfängers) | OIB des Empfängers ist Pflicht auf der Rechnung |
| B2C | Beliebige Methode | F1 (ohne Änderungen) | Auch Transaktionsrechnungen werden fiskalisiert |
Häufig gestellte Fragen
ERP vs. Informationsvermittler (was in der Praxis erforderlich ist)
Fiskalisierung 2.0 trennt klar zwischen ERP (Programm zur Rechnungsausstellung) und Informationsvermittler (für den Austausch von eRechnungen).
ERP (z.B. Kigo) bleibt Ihr zentraler Ort für die Erstellung, den Druck und die Erfassung aller Rechnungen.
Informationsvermittler dienen ausschließlich als "Hub" für den Versand und Empfang von eRechnungen zwischen Unternehmen.
Für den automatischen Austausch von eRechnungen ist Kigo mit ePoslovanje.hr integriert. Sie müssen weder das Programm wechseln noch neue Software beauftragen – geben Sie einfach den API-Schlüssel ein oder registrieren Sie sich direkt aus der Anwendung.
Verbindung und Versand von eRechnungen (F2) in Kigo
Kigo ist mit dem autorisierten Informationsvermittler ePoslovanje.hr für die Fiskalisierung 2.0 (eRechnung) Kommunikation integriert.
Was bedeutet das für Sie?
- Schnelle Registrierung: Die Verbindung mit ePoslovanje können Sie direkt aus Kigo starten – alle Ihre Daten werden automatisch übertragen und der API-Schlüssel wird sofort verbunden.
- Vertragsbestätigung: Per E-Mail erhalten Sie einen kurzen eVertrag, der elektronisch unterzeichnet werden muss (e-Signatur oder Code). Erst nach der Unterzeichnung wird der Vertrag gültig und der Versand von F2-Rechnungen voll funktionsfähig.
- Ohne zusätzlichen Papierkram oder Anrufe: Sie müssen nichts manuell senden oder anrufen – alles wird von der Anwendung gesteuert, der Vorgang dauert wenige Minuten.
- Sie haben bereits ein Benutzerkonto? Geben Sie einfach den API-Schlüssel in den Einstellungen ein, eine erneute Registrierung ist nicht erforderlich.
- Alle Rechnungen erstellen Sie weiterhin in Kigo – kein Softwarewechsel erforderlich.
- Für R1-Transaktionsrechnungen: F2 (eRechnung) und Vermittler ab 1.1.2026 Pflicht.
- B2B Bar/Karte: OIB des Empfängers auf der Rechnung (F1).
- B2C: Keine Änderungen.
Haben Sie Fragen?
Benötigen Sie Hilfe oder Anpassungen? Kontaktieren Sie uns unter [email protected] – das Kigo-Team hilft Ihnen gerne.